Vorgestern vor genau einem Jahr wurde “Patient 1” in einer Münchner Klinik diagnostiziert. Der 27.1.2020 gilt seitdem als der Tag, an dem die Corona Pandemie auch in Deutschland seinen Lauf nahm.  Auch heute ist die Krise Teil allgegenwärtig. Die Wirtschaft hat sich verändert, viele Branchen sind hart betroffen von Maßnahmen zur Eindämmung des Viruses. Doch wie hat sich Influencer Marketing nach einem Jahr Krisenzeit verändert? 

Warum Unternehmen gerade jetzt auf Influencer Marketing setzen sollten

Bereits Mitte März 2020 stieg laut der Marktforschung Plattform Appino die Social Media Nutzung um 44% an. Durch die Freizeitgestaltung der User von zuhause stiegen Reichweite und Impressionen auf Instagram und Co. stetig an. Auch der Online- Handel geht als klarer Gewinner aus der Krise heraus. Durch geschlossene Geschäfte greifen Verbraucher besonders auf Online Shopping über Social Media zurück. Empfehlungen zu Produkten oder Services des vertrauten Lieblings- Influencers wird mehr nachgegangen als je zuvor. Denn diese geben ihrer Community in Zeiten von eingeschränkten Kontakten Rückhalt und Raum für wertvollen Austausch. 

Besonders Live Videos und User Generated Content gewann an großer Beliebtheit. Die dazu gewonnene freie Zeit vieler User regte zum kreieren an, Challenges und nachahmende Kurzvideos gingen durch die Decke. Auch TikTok konnte sich seit Beginn der Pandemie über großen Zuwachs freuen. Laut einer Umfrage von eqolot im Herbst letzten Jahres bestätigten ganze 36% der Befragten Influencer  eine verbessere Umsatzsituation seit Beginn der Pandemie, bei 20% stabilisierte sich die Situation. All diese Fakten bieten optimale Bedingungen für Influencer Marketing. Unternehmen rund um den in-Home Bereich sollten jetzt die Chance nutzen und Ihre Budgets erhöhen um Umsätze und Awareness zu stärken.  

Laut einer Studie der KI-Analyseplattform HypeAuditor mit 137 bekannten Marken, gaben 62 % der Unternehmen an, dass der Umsatz im Zusammenhang mit Influencer Marketing deutlich gewachsen ist.

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So veränderte die Pandemie das Berufsbild des klassischen Influencers

Die Erwartungshaltung der User an Influencer steigt an. Mit steigenden Impressionen und Engagement wird auch mehr Aufmerksamkeit auf die erstellten Inhalte gerichtet. Viele fordern: Influencer sollten besonders während der Pandemie Verantwortung übernehmen und Vorbilder sein. Es hagelte viel Kritik - unglaubwürdige Werbung, Reisen während des Lockdowns und fragwürdige Aussagen führten zu unzähligen Shitstorms. Um nicht zum Verlierer im digitalen Umgang mit der Krise zu werden ist es wichtig Trends, Tabus und die Bedürfnisse der User mit einzubeziehen. Transparenz und Authentizität bleiben die obersten Gebote im Influencer Marketing. Content sollte Mehrwert bieten - die Bindung zur Community sollte gefördert und Werte vermittelt werden. 

Auch die Auswahl der Influencer für eine Kooperation sollte gut durchdacht werden. Als Markenbotschafter sollten die Werte der Influencer mit denen des Unternehmens übereingehen. Haben User einen positiven Eindruck der Marke werden aus ihnen vermutlich treue Kunden. Kampagnen sollten aktuelle Richtlinien berücksichtigen und die Communities gleichzeitig von der Krise ablenken um den bestmöglichsten Erfolg zu erzielen. 

“Der viel beschworene Shift von klassischen Medien zur Online Kommunikation wird weiter wie unter einem Brennglas vonstattengehen.” - eqolot’s COO Sebastian Niemann

Jetzt zählt es das “New Normal” zu nutzen und User mit wertvollem Content auf Social Media zu begeistern. Unternehmen sollten die Krise als Chance nutzen und jetzt in Influencer Marketing Kampagnen investieren um zu wachsen. Kontaktieren Sie uns noch unverbindlich heute um mehr über Ihre Möglichkeiten zu erfahren.